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Schnell öffnen Sie die beiden Schnappverschlüsse des Koffers und greifen nach kurzem Herumkramen nach dem Stethoskop. Am Patienten öffnen Sie vorsichtig die oberen Knöpfe des Blaumanns. Da der Patient auf der linken Seite liegt, können Sie so durch Hochschieben des T-Shirts einen guten Zugang zum Thorax des Patienten bekommen. Auskultatorisch ist die Beurteilung aufgrund der starken Umgebungsgeräusche praktisch unmöglich. Sie hören beidseits kein sicheres Atemgeräusch, können jedoch am flachen Heben und Senken des Thorax eine Atemfrequenz von etwa 35 pro Minute abschätzen.

Perkutorisch können Sie ebenfalls keine validen Befunde erheben, allerdings vermuten Sie ein relevantes Thoraxtrauma, da insbesondere links frontal ein deutlicher Kompressionsschmerz (der Patient grimassiert) und eine Instabilität über den Rippen besteht – knöcherne Verletzungen können Sie hier nicht ausschließen.

Tom hat inzwischen das Pulsoxymeter aus dem Auto geholt und den Clip an die rechte Hand des Patienten gesteckt. „79 %“, zeigt das blasse Display an.

Während Sie überlegen, was weiter zu tun ist, hören Sie dankbar in der Ferne das Geräusch einer Sirene, die sich langsam nähert – das muss der RTW sein! Tom hat inzwischen eine Sauerstoffmaske aus der Plastikhülle gerissen und sie dem Patienten aufgesetzt. Er lässt ihm so 10 l O2 pro Minute zu Gute kommen.

· Sie führen einen Bodycheck durch (11)

· Sie legen dem Patienten eine Halskrause an (744)

· Sie prüfen die Pupillen auf eine Lichtreaktion (65)

· Sie messen Puls und Blutdruck (59)

· Sie bereiten die Intubation vor (112)

· etwas anderes (259)